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Auszug aus seinem Brief vom 27.10.1942: "...
In Stalingrad selbst sieht es schrecklich aus, alles nur Schutt. ("Sein Regiment lag im Dezember 42 direkt an der Wolga, am Steilhang").
Wir sollen jetzt bald das Ziel erreicht haben. Und was sie dann mit uns anfangen, wissen wir ja nicht. Vielleicht hat Hans Bernhart schon etwas gesagt vom Herauskommen? Denn etwas müssen sie mit uns ja vorhaben.
Ich muss Euch nun die für mich so traurige Nachricht geben, dass mein Kamerad Leser am 24.10. den Heldentod gestorben ist, durch Kopfschuss. Eine Stunde davor habe ich noch mit ihm gesprochen. Sagt es seinen Eltern, denn schreiben darf ich es nicht, es wäre für mich strafbar.
Päckchen habe ich von Euch noch keines bekommen, welches ich aber gut brauchen könnte, denn ich habe arg Hunger... Winterkleidung haben wir keine."
Quelle: "Chronik der im Zweiten Weltkrieg Gefallenen der Gemeinde Bodnegg".Verlag Geiger, Horb, 2006 dokumentiert von Agnes Moosmann, Tübingen.
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