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1. WK - 212 deutsche Soldaten
Der deutsche Soldatenfriedhof wurde mit Beginn im August 1914 von der eigenen Truppe angelegt, als man nach den ersten Gefechten an der nahen Grenze in der Stadt Lazarette einrichtete. Die hier ihren Verletzungen Erlegenen und infolge Unfall oder Krankheiten im Laufe des Krieges verstorbenen Soldaten der Sanitäts- und Nachschubdienste wurden auf dem Friedhof bestattet.
Da die Verwundeten von mehreren Frontabschnitten von Verdun bis in den Raum Nancy nach St. Avold gebracht worden waren, gehörten sie auch sehr unterschiedlichen Truppenteilen an, deren Heimatstandorte in Lothringen, Bayern, Baden, Württemberg, Westpreußen, Posen, Schlesien, Brandenburg, Kurhessen und im Rheinland lagen.
Im Jahre 1973 erfolgte der Austausch der bisherigen provisorischen Holzgrabzeichen gegen Kreuze aus Naturstein mit eingravierten Namen und Daten der hier Ruhenden. Daran schloß sich eine grundlegende landschaftsbauliche Gestaltung des gesamten Friedhofes an.
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