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Historie
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D-37293 Herleshausen / Sowjetische Kriegsgräberstätte
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Von 1942 bis 1945 starben in dem zwischen Herleshausen und Frauenborn am „Hasengarten“ gelegenen Quarantänelager für TBC-Kranke, in dem so genannten „Stalag IX B“, insgesamt 1593 sowjetische Kriegsgefangene durch Krankheit und mangelhafte Versorgung. Sie waren vorher überwiegend als Arbeitskräfte an der im Bau befindlichen Autobahn Hersfeld - Berlin eingesetzt worden.
Mit viel Zivilcourage bestand der ehrenamtliche Bürgermeister Karl Fehr gegenüber der Lagerleitung darauf, dass ihm alle Sterbefälle mit vollen Namen und Heimatanschrift ordnungsgemäß zur Eintragung ins Standesamtsregister gemeldet und die Toten anständig begraben wurden. Mit Ausnahme von fünf hier beerdigten Toten sind alle Namen bekannt.
Die Hessische Landesregierung und der VDK sorgten gemeinsam für den würdigen Ausbau der in der Nähe des ehemaligen Lagers auf einer Waldlichtung gelegenen Kriegsgräberstätte. Anlässlich der Friedhofseinweihung im Jahre 1959 erhielten alle Angehörigen eine Benachrichtigung über die Grablage.
Weitere Informationen zu der Sowjetischen Kriegsgräberstätte in Herleshausen und den hier Bestatteten siehe unter: www.herleshausen.de (> „Unsere Gemeinde“ > „Album Kriegsgräberstätte“).
Quellenangabe:
Jürgen Winkelbach
U.a. aus den Info des VDK und der Gemeinde Herleshausen.
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