|
|
AKTUELL !
|
 |
weiter ...  |
|
|
|
|
 |
|
Historie
|
 |
D-15757 Halbe / Waldfriedhof
|
|
Die Regierung der DDR erteilte 1951 die Genehmigung zum Bau des Zentralfriedhofes Halbe. Hier entstand eine der größten und bedeutendsten Anlagen in Deutschland. Auf dem etwa 7 ha großen Gelände haben mehr als 22500 Kriegsopfer ihre letzte Ruhe gefunden.
Erst 1953, sechs Jahre nach der Kesselschlacht, wurde damit begonnen, die im weiten Umkreis von Halbe verstreut liegenden Gräber auf einem Zentralfriedhof zu vereinigen. Diese Aktion ging vor allem auf das hartnäckige und unermüdliche Wirken des Ortsgemeindepfarrers Ernst Teichmann (1906 - 1983) zurück. Unter tatkräftiger Hilfe der Bevölkerung und gegen den anfänglichen Widerstand örtlicher Behörden schloss er die Registrierung der bisher bekannten Gräber ab.
Im Jahre 1952 wurden über 4600 im Internierungslager Ketschendorf inhaftierte und dort umgekommene Personen nach Halbe überführt und dort im Grabfeld 9 in 26 Sammelgräbern beigesetzt.
Nach wie vor finden in Halbe Beisetzungen statt. Allein 1993 wurden 170 deutsche Gefallene hierher umgebettet. In Halbe sind 4.400 Opfer des stalinistischen Internierungslagers Ketschendorf sowie ausländische Internierte und Zwangsarbeiter bestattet.
Bis zu 31.Dezember 2001 lag die Pflege im Verantwortungsbereich der Amtsverwaltung Schenkenländchen. Seit 01.Januar 2002 hat der VDK im Auftrag des Innenministeriums des Landes Brandenburg die Pflege übernommen.
|
|
zurück
|
|
|
|
|
 |
 |
 |
|
Sie wollen unsere Arbeit unterstützen ...
|
|
|
Verantwortlich für diese Seite:
Ludger Bäumer
[2003-2011] © weltkriegsopfer.de: Skyman/Bäumer Webdesign, Ewaldstr. 82,
D-45739 Oer-Erkenschwick (gr/col)
|