* Georg Christiansen war ab 1940 Student der Ökonomie an der Universität Aarhus. Seine kommunistische Sympathien führten zur Bildung und Organisation der Widerstandsgeruppe - Freies Dänemark - (Frit Danmark). 1943 wurde er zum aktiven Widerstand aufgefordert. Es glückte ihm in kurzer Zeit unter seiner Anführung mehrere Sabotageaktionen gegen Industrie- und Eisenbahnanlagen zu organisieren. Hervorzuheben ist die Sprengung der Ostjyske Længdebane am 15.08.1943. Diese Eisenbahnverbindung war für die Deutschen von strategischer Bedeutung nach dem der Transit durch Norwegen und Schweden nicht mehr möglich war. Die Widerstandsbewegung hatte nämlich nachrichtliche Informationen, das 2 Divisionen von Norwegen nach Norddeutschland verlegt werden sollten.
Es gelang immerhin die Verlegung um 2 Tage zu verhindern. Sein karakteristisches Führungsmerkmal sowohl in Augen des Widerstandes als auch nach dem Gerichtsurteil war: - Er war nach allen ein Gruppenführer einer gut organisierten illgalen Vereinigung -. Im September 1943 kam ihm die Gestapo auf die Spur und verhaftete ihn am 16.09.1943. Am 24.11.1943 wurde er vom deutschen Krieggericht in Aarhus zum Tode verurteilt und am 02.12.1943 erschossen. Nach dem Kriege wurde die Leiche in den Dünen von Husby bei Varde gefunden. Am 24.05.1945 erfolgte die Beisetzung auf dem Westfriedhof von Aarhus.
Quelle: FALDNE I DANMARKS FRIHEDSKAMP 1940 - 1945
von Ib Damgaard Petersen
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